Haus - haldemannf

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Wohnen
So kam ich zu diesem Haus

Zu meiner Schulzeit schauten meine Eltern fleissig Einfamilienhäuser an. Ich und mein Bruder waren auch immer dabei. Im Jahre 1986 kauften meine Eltern das Haus von Vaters Seite. Ein grosser Umbau und Anbau mussten gemacht werden. Ich half in meiner Freizeit mit, so gut das halt ging nebst meinem Sport und Beruf. Damals stand für mich definitv fest, ich will mein eigenes Haus bauen, meinen eigenen Traum erfüllen.


Ich begann mit meinem damaligen Lebenspartner Fabian Brehm Häuser zu besichtigen. Wir verglichen alle möglichen Unterlagen von ausgeschrieben Objekten. Doch auch nach zwei Jahren war das passende bezugsbereite Haus nicht gefunden. Nach langen Überlegungen hatte ich den nötigen Mut gefasst und kaufte ein Stück Land, um endlich das Haus zu bauen, das vor allem ich mir wünschte.

Ab November 1998 drehte sich nur noch alles um den Hausbau. Wir waren ständig unterwegs um die vielen Materialien auszulesen. Welche Küche passt in unser Haus, welcher Boden ist am pflegeleichtesten usw. Schon folgte der Spatenstich im April 1999. Wenn das nur gut geht? Wir besuchten abwechselnd mindestens zwei Mal pro Tag unsere Baustelle. Und schon geschah das erste Missgeschick. Die Türe zum Luftschutzraum wurde auf der falschen Seite montiert und auch schon mit Beton gefüllt. Wir hatten es erst ein paar Tage danach bemerkt. Das schmerzte im Herz, denn als Perfektionistin gebe ich solche Fehler nur ungern zu. Das lehrte uns noch intensiver zu beobachten und laufend mit dem Messband zu prüfen was die Bauarbeiter vollendet hatten und was die Hauspläne vorschrieben.


Dank guten Freunden konnten wir das Dach selber decken. Super ganz oben auf dem eigenen Haus zu stehen und auf die Nachbarn runter zu schauen. Doch dann gings gleich weiter an die Gartenarbeiten. Vorplatz mit Verbundsteinen belegen und den Gatensitzplatz gestalten. Bäume und Sträucher pflanzen. Die Sickerleitungen im Garten verlegen und die Steinmauer am Parzellenrand setzen. Im Namen von Fabian Brehm und mir danke ich Pädi Gähler (Dachdecker), Fredi Stillhart (Aushub und Umgebung), Fabians Kollegen und Verwandten, sowie Aline Mahler und meinen Eltern für die tatkräftige Unterstützung während und nach dem Hausbau.

Im November 1999 konnten wir unser Haus beziehen. Mein erster Traum ging in Erfüllung. Ich bin seither sehr glücklich in meinem Haus, auch wenn ich anfangs viel lernen musste.

Mein Lebenspartenr Roland Menet und ich nehmen zum Apéro einen Weisswein aus der Schweiz. Zum Hauptgericht ein schwerer Rotwein mit Flugstunden, netter Besuch und interessante Gespräche. Danach geniessen wir den süssen Dessert einfach so bei Kerzenlicht. Im Sommer macht das alles noch viel mehr Spass, draussen im Garten mit dem knisternden Feuer im Garten-Cheminee. Der Wintergarten in perfekt und wird so oft von uns genutzt.
Im Sommer geniessen wir den Garten. Einfach draussen sein und sehen wie das Gemüse und die Früchte gedeihen. Die Vögel zwitschern oder das Radio tönt, wenn ich geschützt in der Sonne liege. Das Leben ist schön.

 
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