Südafrika 2019 - haldemannf

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Freizeit

25 Tage Südafrika / 2340 Kilometer

Am 12. März 2019 fliegen wir über Nacht von Zürich direkt nach Capetown. Die ersten drei Tage verbringen wir bei unseren Kollegen Hanspeter Thalmann und seiner Frau Kaye in Sommerset West. Wir klimatiesieren uns rasch an dank Sonnenschein, Golfen, Baden, Faulenzen, Kultur und fein Essen. Nicht zu vergessen die Südafrikanischen Weine.
Nach der Übernahme vom Moterhome fahren wir Richtung Norden. Wir gewöhnen uns schnell an den Linksverkehr. Neu sind für uns die Caravan- und Campingplätze. Bereits am zweiten Tag sind wir auch zu diesem Thema heimisch. Meistens ist wenig Betrieb, wir sind sogar auch mehrmals die einzigen Tagesgäste, nebst wenigen Dauercamper. Die Dichte der Campingsites ist sehenswert und nur über das Feiertagwochenende bekommen wir nicht gleich beim ersten Anlauf einen Platz. Die Infrastruktur ist von älter bis topp modern, wie auch die Preise von 10 bis 35 Franken varieren. Eines ist jedoch immer identisch. Zu jedem Stellplatz gehört eine Grillstation, auf Afrikaans "Braai". Die Einheimischen zelebrieren Braai mit Holz und jeder und jeden Abend. Auch wir grillen oft.

Regelmässig sind wir am Golfen. Wir spielen auch in weniger bekannten Gegenden wie in Langebaan an der Westküste. Franziska hat sich ihren Wunschplatz schon bei der Reiseplanung zurecht gelegt, Arabella Country Estate in Kleinmond. Und Roland hat sich für den Pinnacle Point Estate in Mossel Bay entschieden. Die Anlage ist sehr beeindruckend, tolle Sicht auf Meer mit Klippen, die überspielt werden müssen.

Unser erstes Ziel ist das Naturschutzgebiet Cederberg Wilderness Area im Distrikt West Coast. Wie der Name schon verrät, stehen hier viele Zedern. Die Fahrt nach Algeria führt über eine 15 Kilometer lange Schotterpiste. Das ist eine erste Herausforderung für uns und unser Motorhome. Doch die Strapazen lohnen sich. Wir wandern zum Wasserfall hoch und geniessen die Aussicht auf die spannenden Berge.

Ein grosser Teil unserer Reise führt uns über die Cape Route 62, die sich durch unzählige Weingüter schlängelt. Wir degustieren bei mehreren Weinproduzenten in der Gegend von Robertson und Montagu, die auch in der Schweiz erhältlich sind. So haben wir die Möglichkeit die uns mundenden Weine auch zuhause geniessen zu können.

Direkt bei Plettenberg ist die Halbinsel Robberg Nature Reserve. Wir entscheiden uns für die Wanderung The Point, was sich als abwechslungsreiche Tour von etwa 10 Kilometern auszeichnet. Anfangs führt der Weg hoch über der Klippe mit Sicht auf die Robben bis zur Südspitze. Dort steigen wir ab ans tosende Meer. Der Rückweg führt entlang schöner Sandstrände. Das war ein gelungener Wandertag.

Nach Swellendam biegen wir auf die anstrengende 50 Kilometer lange Schotterpiste ab um ins Nature Reserve De Hoop zu gelangen. Das südlichste Naturschutzgebiet Afrikas gehört seit 2004 zum UNESCO Weltnaturerbe. Der Campingplatz und das Resort mit Pool sind wunderschön. Wir mieten ein Mountainbike und fahren die knapp 18 Kilometer zu den weissen Sanddünen Koppie Alleen. Im August kann man hier Wale sichten, jetzt baden wir im Meer.

In Outshorn kommen wir unverhoft an einem mehrtätigen Fest vorbei, das wir spontan besuchen. Einheimische Musik und der feine Duft von den verschiedenen Südafrikanischen Speisen lassen uns verweilen. Schöne Berglandschaften, Meerabschnitte, Kilometerlange gerade Strassen und Passähnliche Stecken wechseln sich laufend ab. Nicht zu vergessen die vielen Townships, die in jeder grösseren Ortschaft zu finden sind.

 
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